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Analog

Der analoge Telefonanschluss ist in Deutschland nach wie vor sehr verbreitet. Er wird von der Telekom (T-Home) sowie einigen Regionalanbietern vermarktet. Obwohl der Betrieb eines solchen Anschlusses nicht billiger als der eines ISDN-Anschlusses ist, wird der Preis niedrig gehalten.

Ende der 80er Jahre wurde von der Post/Telekom die TAE-Dose eingeführt. Dies war ein grosser Schritt, denn durch das neue Stecksystem konnte jedermann selbst ein Telefon anschliessen. Einige Jahre nach Einführung der neuen Dosen wurde der Endgerätemarkt geöffnet, statt grauer oder grüner Einheitstelefone zur Miete konnte man nun Telefone im freien Handel erwerben.

Rechts nebenstehend ist eine TAE-Dose als Einbaudose abgebildet. Dieses Exemplar trägt neben dem Logo der Telekom noch die “1” als Zeichen dafür, dass es sich um die erste Dose des Anschlusses handelt. Diese wird auch als Monopol-Dose bezeichnet.

Ausführliche Informationen zur Beschaltung der TAE-Dose sind im TAE-Spezial verfügbar. Der Anschluss der Geräte ist denkbar einfach: Für Telefone (Fernsprecher) ist die F-Buchse reserviert, für andere Geräte (Nichtfernsprecher) wie z.B. Anrufbeantworter oder Modems die N-Buchse.

Das Betreiben von mehr als einem Telefon ohne Hilfsmittel wie Umschalter oder Telefonanlagen ist durch einfaches Parallelschalten möglich, aber nicht zulässig. Da in einem solchen Fall das unbemerkte Mithören eines Telefonates möglich ist, wird hierdurch das Postgeheimnis verletzt. Das ist eine schwere Straftat, weshalb von solchen Verkabelungsvarianten dringend abzuraten ist.

Telefon_TAE_Wand

Anschluss und Verkabelung

Die Verkabelung des analogen Anschlusses ist denkbar einfach. Wie rechts nebenstehend zu sehen, wird der Stecker des Telefons in die mittlere Buchse der TAE-Dose gesteckt. Falls das Telefon (z.B. ein Schnurlos-Telefon) auch noch 230V benötigt, wird danach noch das mitgelieferte Netzteil angeschlossen. Fertig!

ANALOG_Telefon_einfach
ANALOG_Telefon_Modem

Links ein Anschluss-Beispiel mit voller Belegung der TAE- Dose. In der linken N-Buchse steckt ein analoges Modem. Neuere Modems werden per USB mit dem PC verbunden, ältere Geräten verwenden den seriellen RS232-Anschluss. Es gibt auch Modems, die im PC oder Notebook eingebaut sind. Beim Anschluss des Modems an die TAE-Dose immer das vom Hersteller mitgelieferte Kabel verwenden, da die Belegung des RJ11-Steckers nicht genormt ist. Weitere Hinweise hierzu auf der Seite TAE-Spezial.

Das Telefon findet wieder seinen Platz in der mittleren Buchse, der Anrufbeantworter als weiter Nichtfernsprecher wird in der rechten N-Buchse der Dose angeschlossen.

Mit DSL am analogen Anschluss ändert sich das Prinzip der Schaltung nur gering. Alle Geräte werden nun am entsprechenden Steckfeld des Splitters angeschlossen. In der TAE-Dose ist nur das Anschlusskabel des Splitters angeschlossen - der überbreite F-Stecker des Kabels soll die Nutzung der nebenstehenden N-Buchsen verhindern.

Anrufbeantworter und und Telefon werden wie gewohnt angeschlossen, der Splitter übernimmt hier die Funktion der TAE-Dose. Für das DSL-Modem hat der Splitter eine extra Buchse, in die das meist graue DSL-Kabel gesteckt wird. Der PC wird im Regelfall mit einem Ethernetkabel (LAN) am Modem angeschlossen.

ANALOG_DSL_Telefon

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