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Browser unter Windows

Alles IE oder was?

Die meisten Windows-Nutzer surfen auch mit dem Internet Explorer (IE) im Internet. Das ist bequem, weil die Software schon bei Windows dabei ist, aber auch gefährlich. Die meisten Attacken auf Internet-Nutzer zielen auf die Kombination Internet Explorer und Outlook Express ab. Zeit zum Wechsel!

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Mozilla-Chefin Mitchell Baker

Alternativen zum Internet Explorer gibt es reichlich. Bevor Microsofts IE die Marktmacht an sich riss, dominierte Netscapes Navigator den Markt, denn er war der erste Browser mit größerer Verbreitung überhaupt. Dieser Browser hatte den Codenamen mozilla. Mit mozilla meldete sich der Browser beim Webserver. Praktisch meldet sich heute fast jeder Browser mit mozilla(compatible) beim Webserver. Wer mal wissen will, welche Daten der eigene Browser bei jedem Seitenaufruf mitsendet, kann dies unter www.plainip.de kontrollieren.

Der alte Programmcode der Netscape Programme wurde beim Verkauf der Firma Netscape an AOL an eine neue mozilla Foundation übertragen. Dort wurde der Unterbau des in die Jahre gekommenen Programmes generalüberholt und in verschiedene Bestandteile getrennt. Die Basis ist die Rendering-Engine Gecko. Auch die neue mozilla-Suite, die aus Browser, Mailprogramm, Chat und Composer bestand, war nicht besonders erfolgreich. Sie war zwar sicherer als der IE, doch das Komplettpaket braucht recht viel Speicher und nicht schneller als der IE.

So entschied man sich zur Aufteilung. Es entstand der neue Firefox, ein reiner Browser. Schlank und schnell fand er sofort Freunde in aller Welt.

Die mozilla Foundation braucht unsere Hilfe!

Wie die mozilla-Chefin Mitchell Baker in einem Interview Ende Dezember 2007 der Financial Times Deutschland erklärte, benötigt man einen Marktanteil von weltweit 30% um auf dem Browsermarkt eine ernsthafte Grösse darzustellen. Warum ist das so wichtig?

Weil immer mehr Webdesigner ihre Seiten so programmieren, dass sie mit den beiden aktuell verbreiteten Version des Internet Exploreres (IE6 und IE7) funktionieren. Benutzer anderer Browser können solche Seiten gar nicht oder nur unvollständig nutzen. Windows-Nutzer starten dann Zähneknirschend den IE, den man eh nicht richtig deinstallieren kann. Der Linux-User guckt dagegen dumm aus der Wäsche.

mozillas Firefox hat in Deutschland einen Marktanteil von bereits 34% - weltweit nur 16%. Warum einen “Kompatiblen” benutzen, wenn man einen orginal mozilla Browser kostenlos bekommt? Denn alle Programme der mozilla Foundation sind Freeware, also kostenlos!

Welcher Browser ist der richtige?

Das ist eine Frage der persönlichen Vorlieben. Wer einen einzelnen schnellen Browser mag, für den ist der Firefox die erste Wahl. Als Mailprogramm kann weiterhin Outlook oder Outlook Express genutzt werden. Empfehlenswert ist natürlich beim Mailprogramm der Wechsel auf mozilla Thunderbird.

Wer mehr Speicher im Rechner hat und lieber das All Inclusive Paket mag, greift zum Seamonkey. Der ist kein offizielles mozilla Produkt mehr, aber die Entwickler vom Firefox und Seamonkey tauschen Ihre Quelltexte aus. Die mozilla Foundation hat dieses Projekt abgegeben, um die begrenzten Ressourcen auf firefox zu bündeln. Die Codebasis beider Programme ist jedoch ähnlich, die Renderingmachine Gecko ist sogar identisch. Beide Programme können direkt von der englischen Webseite der mozilla Foundation geladen werden. Für die deutschen Installationspakete gibt es deutschsprachige Webseiten, zum Download einfach auf das Logo des gewünschten Programmes klicken.

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Firefox Logo, zum Download einfach auf das Logo klicken.

Beide Programme übernehmen bei der Installation auf Wunsch die Lesezeichen des IE, der SeaMonkey kann auch Mail von anderen Mailprogrammen importieren.

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SeaMonkey Banner, zum Download einfach auf das Logo klicken.

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Der Autor nutzt und empfielt SeaMonkey deutsch.

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