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Einricht. mit Treiber

Die Einrichtung des DFÜ-Netzwerkes von Windows mit einem Treiber ist in folgenden Fällen erforderlich:

1. Windows XP bei Schmalbandeinwahl oder DSL-Modems an USB, die einen eigenen Treiber benötigen.
2. Windows 98, 98 SE, 98 ME und Windows 2000 in jedem Fall. Hier ist auch ein Breitbandtreiber für DSL erforderlich. Stellt der Provider keinen zur Verfügung, kann auf den kostenlosen RAS PPPoE Treiber von Robert Schlabbach zurückgegriffen werden.

Im Folgenden sind alle Screenshots von Windows XP, dem aktuell und in den nächsten ein zwei Jahren am meisten genutzten Windows. Die Einrichtung funktioniert nur Vista genauso, bei Windows 2000 oder 98ME gibt es kleine Unterschiede, auf die im Text eingegangen wird.

Bitte bei Nutzung eines DSL Modems mit LAN-Anschluss den aktuellen Sicherheitshinweis beachten

Zunächst wird der Assistent für neue Verbindungen gestartet. Er ist im Startmenue unter
START -> ALLE PROGRAMME -> ZUBEHOER -> KOMMUNIKATION zu finden.

Ist er dort nicht zu finden, sollte als erstes geprüft werden, ob der verwendete Benutzeraccount Admin-Rechte hat. Für die Einrichtung werden Admin-Recht benötigt.

Ältere Windows-Versionen (vor XP) öffnen ein weiteres Fenster, wenn das DFÜ-Netzwerk erstmals genutzt wird. Screenshots dazu sind auf der Seite DFÜ-Netzwerk zu finden.

Auf dem Startbildschirm ist nichts anzugeben, bitte WEITER klicken.

RAS_Assistent_Willkommen
RAS_Assistent_Verbindung_mit_Internet

Den Punkt Verbindung mit dem Internet herstellen makieren und auf WEITER klicken.

Hinweis:Bei älteren Windows-Versionen ist die Reihenfolge der Auswahl anders. Bitte daher auf den Text achten, nicht auf die Position des Butons!

Auch hier bitte den zweiten Punkt Verbindung manuell einrichten auswählen und auf WEITER klicken.

RAS_Assistent_Verbindung_manuell
RAS_Assistent_Verbindung_Schmalband

Hier bitte den ersten Punkt Verbindung mit einem DFÜ-Modem herstellen auswählen. Anschliessend WEITER klicken.

Hier bitte das Modem oder den Treiber auswählen, der verwendet werden soll. Bei DSL-Modems gibt es keinen gerätespezifischen Treiber. Es muss ein PPPoE Treiber installiert werden. Wenn vom Provider kein Treiber mitgeliefert wird, sollte der kostenlose RAS PPPoE Treiber von Robert Schlabbach verwendet werden.

Der passende Modem-Treiber muss vor dem Einrichten der Verbindung installiert sein.

Anschliessend WEITER klicken.

RAS_Assistent_Verbindung_Schmalb_Geraet
RAS_Assistent_Verbindung_Schmalb_Nummer

Hier wird die Rufnummer des Providers eingetragen. Bitte beachten, ob die Rufnummer eine Vorwahl benötigt oder nicht.

Bei Verwendung eines Gerätetreibers für DSL oder Fernsehkabel wird hier eine beliebige Ziffer eingetragen. Der Treiber ignoriert die Angabe, Windows führt die Installation aber nur mit “Rufnummer” durch.

Anschliessend WEITER klicken.

Hier wird der Verbindung ein Name gegeben. Der Name muss eindeutig sein, das bedeutet, es darf keine zweite Verbindung mit diesem Namen exitieren. Der Name ist beliebig und dient nur zur Orientierung. Es empfiehlt sich gerade bei Nutzung mehrer Zugangsarten, also z.B. DSL zuhause und UMTS für unterwegs, den Verbindungen sinnvolle Namen zu geben, um später Verwechselungen zu vermeiden.

Anschliessend auf WEITER klicken.

RAS_Assistent_Verbindungsname
RAS_Assistent_Benutzerdaten

Hier werden die Benutzerdaten eingetippt. Diese werden vom Provider bereitgestellt und müssen exakt eingetippt werden. Das Kennwort wird zweimal eingetippt, um Tippfehler zu vermeiden. Beim Kennwort ist unbedingt die Gross-Kleinschreibung zu beachten.

Es können zwei weitere selbsterklärende Optionen gewählt werden. Anschliessend auf WEITER klicken.

Es ist fast geschafft! Bitte ein Häkchen bei Verknüpfung auf dem Desktop erstellen setzen, damit ein Icon auf dem Desktop erscheint, über das zukünftig die Einwahl bequem gstartet werden kann. Anschliessend auf Fertigstellen klicken.

RAS_Assistent_Fertigstellen

Aktueller Sicherheitshinweis !!!

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Es gab im Frühsommer 2007 einige Vorfälle, dass DSL Nutzer die Windows Rechner anderer Kunden ihres Anbieters in der Netzwerkumgebung sehen konnten. Dies trat bislang hauptsächlich bei Kunden von Hansenet (Alice) in Gebieten auf, in denen Hansenet die Infrastruktur der Firma Telefonica nutzt. Es gab aber auch Einzelfälle bei anderen Providern. Die Lücke entsteht, wenn der Provider DSLAMs neuester Generation einsetzt und dahinter geschaltete Switche nicht fehlerfrei konfiguriert wurden. Der Fehler kann immer wieder vereinzelt und bei jedem Anbieter auftreten. Die Sicherheitslücke ist schwerwiegend, insbesondere dann, wenn man Windows-Freigaben auf dem Rechner nutzt. Ein extremer, aber real passierter Fall wurde von der c´t im Heft 16/2007 geschildert.

Abhilfe: Entweder man verwendet einen Router oder man entzieht der LAN-Verbindung, an der das DSL-Modem angeschlossen ist, sämtliche Bindungen. Das klingt komplizierter als es ist.

Unter START -> SYSTEMSTEUERUNG -> NETZWERKVERBINDUNGEN die gewünschte LAN-Verbindung auswählen. Ein Rechtsklick auf Eigenschaften öffnet nebenstehendes Fenster.

Dort werden Elemente aufgeführt, die von der Verbindung genutzt werden. Bitte alle Häkchen vor den entsprechenden Diensten und Protokollen entfernen. Anschliessen auf OK klicken.

Was bewirkt diese Änderung: Windows nutzt die LAN-Verbindung nun nicht mehr für Internet- und Freigabedienste. Die LAN-Verbindung ist aber weiterhin aktiv, so dass der PPPoE-Treiber eine Verbindung ins Internet aufbauen kann. Dies ist jedoch eine geschützte Verbindung zum Access-Konzentrator des Providers, die über das PPP (Point to Point Protokoll) abgewickelt wird.

RAS_EXTRA_Lanverbindung_Eigenschaften_internetprotokoll

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