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Windows TCP/IP

In den meisten Fällen wird die Netzwerkkarte so eingestellt sein, dass man sofort Kontakt zu einem Router oder anderem Gerät mit DHCP-Service bekommt. Die Voreinstellungen von Windows sind hier sehr hilfreich. Aber im Laufe der Zeit oder bei Wechsel der Konfiguration kann es nötig sein, die TCP/IP Einstellungen von Windows zu kontrollieren und bei Bedarf zu ändern.

Lanverbindung_Eigenschaften

Die Netzwerkverbindungen erreicht am leicht über Start => Systemsteuerung => Netzwerkverbindungen.

Hier muss mindestens eine LAN-Verbindung zu sehen sein. Ist ein Gerät angeschlossen, sollte diese Verbindung kein rotes X haben. Ist keine LAN-Verbindung zu finden, ist kein Treiber für die Netzwerkkarte installiert. Dies kann z.B. nach Neuinstallationen von Windows der Fall sein, denn nicht für jede Karte hat Windows selbst passende Treiber dabei. In diesem Fall installieren Sie den Treiber, der bei der Karte oder dem Motherboard dabei war. Die gewünschte Verbindung wird durch einen Klick markiert, ein Klick auf die rechte Maustaste öffnet dann das Kontextmenue, in dem danach der Punkt Eigenschaften ausgewählt wird.

IP-Einstellungen automatisch beziehen

Wie oben beschrieben werden die Eigenschaften der gewählten LAN-Verbindung geöffnet.

Im folgenden Bildschirm werden alle Protokolle und Dienste, die dieser Lan-Verbindung zugeordnet sind, aufgeführt. Es kann nötig sein, in der Liste zu scrollen, um das Internetprotokoll TCP/IP zu finden.

Wen die häufige Meldung, dass die Verbindung eingeschränkte oder keine Konnektivität besitzt, kann diese Benachrichtigung ausschalten.

Zum weiteren Bearbeiten wird das Internetprotokoll TCP/IP markiert und mit anschliessendem Klick auf Eigenschafen bearbeitet.

Lanverbindung_Eigenschaften_internetprotokoll_DHCP
Lanverbindung_Eigenschaften_internetprotokoll

Damit ein DHCP-Server genutzt werden kann, werden alle IP-Einstellungen automatisch genutzt. Dies ist die Voreinstellung von Windows nach der Installation und dies ist in 99 % aller Fälle die sinnvolle Einstellung.

Die Radio-Buttons müssen so wie im Bild links beide auf automatisch beziehen eingestellt sein.

IP-Einstellungen manuell zuweisen

In wenigen Fällen ist es erforderlich, mit manuell zugewiesenen IP-Adressen zu arbeiten. Das kann z.B. dann der Fall sein, wenn man auf sein als Bridge arbeitendes Modem zugreifen möchte. Wer nicht weiss, warum er eine feste IP-Adresse einstellen möchte, braucht im Regelfall auch keine. Der Vollständigkeit halber wird im folgenden kurz gezeigt, wie es geht.

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Wie oben beschrieben werden die Eigenschaften der gewählten LAN-Verbindung geöffnet.

Zum weiteren Bearbeiten wird das Internetprotokoll TCP/IP markiert und mit anschliessendem Klick auf Eigenschafen bearbeitet.

Es wird nun Folgende IP-Adresse verwenden ausgewählt. Die Felder für IP-Adresse, Subnetzmaske und Standardgateway sind nun nicht mehr ausgegraut, sondern beschreibbar.

Der Standardgateway ist Ihr Modem oder Router. Die eigene IP-Adresse sollte im gleichen Netz liegen. Im nebenstehenden Beispiel wären alle Werte von 10.0.0.1 bis 10.0.0.254 mit Ausnahme der 10.0.0.138 zulässig. Die Subnetzmaske wird entsprechend gewählt.

Auch der DNS-Server muss nun manuell eingetragen werden. Man kann hier direkt zwei DNS-Server des Providers eintragen. Da fast alle Router jedoch als DNS-Relay arbeiten, trägt man hier nur die Adresse des Routers ein.

Lanverbindung_Eigenschaften_internetprotokoll_manuelle_ip
Lanverbindung_Eigenschaften_internetprotokoll_manuelle_ip_erweitert

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Ein Klick auf “Erweitert” (Screenshot oben) öffnet ein neues Fenster mit den erweiterten TCP/IP Einstellungen. Hier können im Reiter “IP-Einstellungen” einer Netzwerkkarte mehr als eine IP-Adresse zugewiesen. Entsprechend ist auch die Angabe von weiteren Gateways möglich.

Unter dem zweiten Reiter “DNS” können von Hand Domain Name Server eingetragen werden. Normalerweise wird z.B. ein Router als DNS- Relay genutzt - alle Anfragen gehen also zum Router, der sie bei Bedarf weiterleitet. Man kann aber auch gezielt DNS eintragen. Etwa dann, wenn der Router beim Weiterleiten nicht fehlerfrei arbeitet oder wenn man DNS nutzen möchte, die nicht dem eigenen Provider gehören und damit automatisch zugewiesen werden.

Ein Grund für das Nutzen anderer oder weiterer DNS können Zensurmassnahmen sein. So liess die Bezirksregierung Düsseldorf im Jahr 2002 einige Seiten sperren, was zu starken Protesten in der Onlienszene führte. Die Sperrung konnte durch Nutzung alternativer DNS umgangen werden, was zahlreiche Kunden der Provider, die der Sperrverfügung nachkamen, auch machten.

 

(c) 2012 Holger Pellmann. Alle Bilder und Texte sind urheberrechtlich geschützt. Gewerbliche Nutzer: Bitte Nutzungsbedingungen im Impressum beachten.
Der Autor nutzt und empfielt SeaMonkey deutsch.

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